Sieg auch in Mainz - Falcons weiter auf Erfolgskurs

- 17.02.2026
Am Valentinstag mussten die Falcons in Mainz antreten. Die trotz der vielen Faschingsveranstaltungen doch noch einigermaßen gefüllte Halle – auch viele Falcons Fans waren mitgereist – sah einen Arbeitssieg der Bad Homburgerinnen. „Wir haben nicht gut gespielt, zu unkonzentriert und überhastet. Das hat Mainz in die Karten gespielt,“ so Coach Brown nach dem Spiel.
Die Falcons wollten nicht so richtig ins Spiel kommen, verlegten einfache Würfe und waren auch in der Verteidigung öfter zu spät. Während auf Mainzer Seite Taylor Golembiewski die ersten Punkte für Mainz erzielte, waren es auf Seite der Falcons Gregor und Signatovich. Trotzdem war es ein zähes Spiel, in dem irgendwie der Schwung fehlte (10:10,7. Minute). Dann legte Jordan Barron mit 5 Punkten nach und brachte Mainz etwas deutlicher in Führung. Ein Offensivrebound der Falcons nach verfehltem Freiwurf bringt 10 Sekunden später weitere Punkte durch Signatovich, Svea Rehders und Jordan Barron legen für Mainz nach zum 19:13. Tosca Steinhoff korrigiert das Ergebnis des ersten Spielabschnittes noch einmal auf 19:15, doch der Rückstand war für viele doch ein wenig überraschend.
Offener Schlagabtausch
Im zweiten Abschnitt ein unverändertes Bild. Die Falcons kommen weiterhin nicht richtig ins Spiel, auch wenn sie es immer wieder schaffen, die Mainzer Punkte zu kontern. Aber sie laufen hinterher. Dann weckt Jule Seegräber mit zwei blitzsauberen Dreiern die Halle wieder auf und bringt die Falcons in Führung. Mainz nimmt die Auszeit, aus der Taylor Golembiewski mit 5 Punkten in Folge die Mainzerinnen wieder in Führung bringt. Auszeit Falcons beim Stand von 29:26 (15. Minute). Rehders erhöht wieder für Mainz, Bierina und Signatovich werden an die Linie geschickt, doch von dort sind sie treffsicher (31:30, 16. Minute). Isabel Gregors Korbleger bringt erneut die Führung für die Gäste, doch Rehders holt sie gleich wieder zurück. Weiter geht es mit dem Schlagabtausch, zur Halbzeitpause haben die Falcons die Nase ganz knapp vorne mit 39:40.
Jetzt klinkt sich auch Meghan Kenefick ins Scoring der Falcons ein. Hatte sie in der ersten Halbzeit noch viel Pech bei den Abschlüssen, so streute sie gleich mal 5 Punkte ein. Zusammen mit Bierinas Punkten erhöhen die Falcons den Vorsprung auf 41:47 (25. Minute) und die Falcons Fans freuten sich über das etwas flüssigere Spiel ihrer Mannschaft. Doch Barron und Kraus haben erneut gut herausgespielte Würfe, die sie sicher verwandeln. Das Spiel ist weiter auf Messers Schneide. Seegräber trifft ihren dritten Dreier und sorgt wieder für etwas Luft, die starke Elza Bierina legt nach, ehe Jordan Barron erneut für 3 Punkte für Mainz trifft. Mit 50:57 geht es in die letzte Pause.
Am Ende machen es die Freiwürfe…
Und da geht es munter weiter. Kenefick für die Falcons, Golembiewski, Barron und Dötsch für Mainz, die den Vorsprung der Gäste auf 57:59 verkürzen. Kämpferisch kann man den beiden Teams nichts vorwerfen, Mainz sieht die Chance, den Tabellenführer zu ärgern, die Falcons halten dagegen. Dann trifft Elza Bierina zwei schön herausgespielte Körbe und schraubt den Vorsprung wieder auf 6 Punkte. Doch Charlotte Kriebel bringt Mainz noch einmal heran auf 61:63 und Golembiewski gleicht aus zum 63.63. Auszeit vom Falcons Coach, die Fans auf der Tribüne sind nicht mehr zu halten. Claire Signatovich legt nach, Isabel Gregor trifft zwei Freiwürfe, der Vorsprung ist wieder bei 4 Punkten. Doch Mainz hat ja noch Golembiewski, die eiskalt einen Dreier im Korb der Falcons versenkt zum 66:67. Auf Falcons Seite stemmt sich Bierina dagegen und erhöht wieder auf 3 Punkte Vorsprung. Golembiewski geht an die Linie und trifft beide Freiwürfe 68:69 – erneute Auszeit von Coach Brown, gefolgt von einer Mainzer Auszeit 58 Sekunden vor dem Ende der Partie. Gregor kommt an den Ball und legt 2 Punkte nach. Noch einmal Auszeit Mainz. Wieder holen sich die Falcons den Ball, Bierina wird gefoult und beweist einmal mehr Nervenstärke von der Linie. Sie wird am Ende Top-Scorerin der Partie mit 27 Punkten. 14 Sekunden vor dem Ende der Partie führen die Falcons mit 68:73 und lassen danach nichts mehr anbrennen.
7 mal Gleichstand und 7 Führungswechsel – das Spiel war definitiv spannend und hatte in Taylor Golembiewski (26 Punkte) und Elza Bierina (27 Punkte) die überragenden Scorerinnen. Coach Brown war zwar glücklich über den Sieg aber unzufrieden mit der Performance seines Teams. „Das müssen wir die nächsten 2 Wochen im Training genauer unter die Lupe nehmen, denn die kommenden Aufgaben werden nicht einfacher.“ Mit Stuttgart, Wasserburg, Würzburg und Freiburg warten noch 4 schwere Aufgaben auf die Falcons.
